30. März

Gebratener Karpfen, Kürbisgemüse, würzige Polenta

Der TGTG Bio-Fisch ist eine heiß geräucherte Bachforelle, die ausgewiesenermaßen bis nach Ostern hält. Mit der können wir uns also Zeit lassen. Wär eh blöd gewesen heute, wo es auch mittags Fisch gab. Eines der letzten Fisch-Packerl im Tiefkühler war nämlich ein Karpfenfilet, das ich heute gezogen habe und auftauen ließ. Weil ich schließlich zu spät mit dem Kochen begonnen hatte, wurde es eine Zack!Zack!-Küche.

Das beschichtete Reinderl auf den Herd gestellt und zwei Portionen Polentagrieß hineingeleert, gesalzen, Gewürzmischung vom Türken dazu. Wasser zum Kochen gebracht. Nebenan drei Handvoll Kürbiswürfel in wenig Salzwasser zum Kochen gebracht und weich gedünstet. Das kochende Wasser unter ständigem Rühren zur Polenta gegossen, guten Schuss Obers zugegeben, zugedeckt köcheln lassen.

Karpfen gesalzen und gepfeffert. Einen Esslöffel Speisestärke mit ein paar Esslöffeln Rahm glatt gerührt. Die Kürbiswürfel mit dem Erdäpfelstampfer zerdrückt, aufkochen lassen, zwei Löffel davon in die Rahm-Mischung gerührt, alles zusammen zum Kürbis gegeben, unter Rühren aufkochen lassen. Polenta-Reinderl vom Herd genommen, die Pfanne hingestellt, mit Erdnussöl (muss weg) benetzt, dieses heiß werden lassen. Den Karpfen eingelegt. Nach fünf Minuten den Karpfen (unter Fluchen und Würgen) in der Pfanne gewendet und fertig gar ziehen lassen. Fertig.

Die heutige Abendsuppe habe ich zwar veranstaltet, aber nicht verkostet. Es ist noch jede Menge da, also dürfte sie auch dem Kind nicht wesentlich geschmeckt haben. Es war das Kochwasser von den gestrigen Ravioli, etwas Kochwasser vom Kürbis, ein Packerl Mangold, ein großer Erdapfel und Salz. Obers und Würze hätte das Kind nach dem Pürieren zugeben sollen, aber danach sieht die Suppe nicht aus … muss ich morgen nachfragen.

Ob ihr es glaubt oder nicht: unsere Krapfen sind alle weg. Gegessen. Für morgen früh ist noch ein Croissant da, dann ist Süßkram-Pause. Heute habe ich ein ganz normales Bio-Dinkelbrot (hell) gekauft, da kann Marmelade drauf geschmiert werden!

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6 Gedanken zu „30. März

  1. Lifeminder

    Hallo, Liebe „Sparköchin!“

    Sogar deine Fischrezepte und Kochtipps bleibe teilweise in mir haften. Das, obwohl ich Fisch mit wenigen Ausnahmen nicht mag. – Damit wird man mich auch nicht mehr bezaubern können.

    Das Dinkel-Brot mit Marmelade. Mittags um viere an einem herrlich verregneten Sonntag. – Einfach nur großartig.

    Ich muss auch eine Süßkram Pause einlegen. Die würde mir momentan auch guttun.

    Liebe Grüße
    Vom lifemidner

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  2. "Rex-Mama"

    Hallo liebe Sparköchin,

    der Kürbis wurde also zum Püree?
    Könnte mir denken, dass das auch mit Kartoffeln gemischt schmecken könnte, oder?

    Bei Karpfen und Krapfen kam ich irgendwie durcheinander und erst beim Wort Süßkrampause fiel mir dann auf, dass man besser drauf achten sollte, wo das „r“ sitzt. 🤣

    Lieben Gruß!

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  3. Kelly

    Karpfen esse ich nur bei der Annelies in Birkenbühl :-).
    Die Erinnerung ist kostbar.

    Polenta wäre hier auch fein, doch gestern gab es Champignonsahneschnitzel mit Salat und Salzkartoffeln. Kartoffeln für die heutigen Bratkartoffeln mit eingelegtem Brathering blieben mir.
    LG Kelly

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  4. Sparköchin Autor

    Ihr Lieben, danke für eure Kommentare!

    @ Lifeminder:
    Der Winter verführt schon sehr zum Vernaschen von zuviel Süßem, leider. Der Frühling bietet sich an, die Sache einmal etwas reduziert anzugehen. Was mithilft, sind die frischen Salate und Kräuter, die es jetzt schon zu zupfen gibt.
    Und die Marmeladebrote sind ja auch ein guter Ersatz 🙂

    @ Rex-Mama:
    Nein, kein Püree. Der Lange von Neapel hat orangefarbenes Fleisch, das beim Kochen in Fäden zerfällt. Wenn ich die gekochten Würfel zerdrücke, bleibt ein fädiges Gemüse übrig, von dem ich nur noch die Flüssigkeit binden muss. Deswegen mag ich den ja so gern, weil ich mir das mühevolle Raspeln erspare.
    Natürlich kannst du Kürbispüree sehr gut mit Erdäpfeln oder auch Bataten mischen. Kürbis ist überhaupt sehr verträglich, finde ich 🙂

    @ Kelly:
    Deine Champignonschnitzel klingen sehr verführerisch. Gut, dass für heute noch Erdäpfel übrig geblieben sind.
    Und um den vielen herrlichen Fisch beneide ich dich sowieso!

    Lieben Gruß!

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  5. helago

    Wer zu spät kommt den bestraft das Leben, das sagte einmal ein russischer Politiker. Nach dem ich gestern alle 5 Minuten bei dir vorbei geschaut habe und ich keine Neuigkeiten fand, beschränke ich mich aufs motzen. Aber da ich ein humaner Mensch bin beantworte ich noch deine Frage: JA, ich habe am Sonntag einen Gast zum Mittagessen. Die Sepisefolge für dich zum mitschreiben: Vorspeise, Rotbarschfilet mit Limettenbutter und Linsen-Risotto und das übliche Dessert.

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  6. Sparköchin Autor

    Lieber helago,

    in letzter Zeit bin ich manchmal spät dran mit meinen Einträgen. Das passiert nicht mit Absicht. Ich versuche mich zu bessern, aber garantieren kann ich nichts.
    Dein Gast hat wieder ein Riesenglück mit deinem Menü. Du hast dir wieder etwas Feines überlegt. Besonders das Dessert wird für die meisten eine Überraschung sein.
    Aber schau, dafür hast du jetzt was Altes zu lesen … wie alles begann!

    Lieben Gruß!

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